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Chronik
Im Jahr 1928 wurde der Heisinger
Spielmannszug von einigen jungen Männern der katholischen
Jungendbewegung gegründet.
Die hohe Arbeitslosigkeit

gegen Ende der 20er Jahre zwang die Musiker zu
improvisieren. Um keine Zeit für das Training versäumen, trommelte man
auf Stühlen und Tischen. Das Geld für Instrumente verdiente man sich
durch die Ausführung von Laienspiel. Nun konnte man endlich zu den
Auftritten in der Öffentlichkeit antreten. Unter der Stabführung von
Ignatz Reiser präsentierte man sich der Heisinger Bevölkerung. Die
Mitgliedszahl wuchs, was dazu führte, dass dem Verein eine eigene
Uniformen gestiftet wurde. Maßgeblich Anteil hieran hatte zweifellos
Kaplan Kuschenbach, der die Musiker stets nach Kräften unterstütze. Im
Jahr 1932 errang man beim Reichstreffen der Deutschen Jugendkraft (DJK)
in Dortmund unter Leitung von Fritz Speckkamp einen hervorragenden 7.
Platz, Korpsleiter Speckkamp den 1. Korpsführer-Preis. 1933 wurde der
Verein verboten.
Obwohl nach dem Krieg

die Instrumente fehlten, ließen die Musiker sich
nicht beirren und machten weiter. Durch die Spenden von älteren
Kameraden und Freunden konnten neue Instrumente angeschafft werden. Das
Geld für Uniformen verdiente man sich durch Ausschachtungsarbeiten.
Unter der Leitung von Heinrich Buckstegge, der den Spielmannszug fast 40
Jahre lang leitete, ging es immer weiter bergauf. So konnte man bei
verschiedenen Bundessportfesten der DJK, die mit Musikwettstreiten
gekoppelt waren, herausragende Platzierungen erringen .Der
Bekanntheitsgrand wuchs, und so wurde man immer öfter zu auswärtigen
Veranstaltungen eingeladen.
Anfang der 70er Jahre

wurden die ersten weiblichen Spielleute
aufgenommen. Dies war ein großer und zu dieser Zeit viel beobachteter
Schritt. Im Jahr 1977 errangen die "Blau-Weißen" bei einem
internationalen Treffen von Spielmannszügen im holländischen Heerlen den
2. Ehrenpreis. In der Mitte der 80er Jahre kam es zu einer Krise im
Verein. Da viele der alten Spielleute starben oder aus Altersgründen
nicht mehr konnten stand der Verein kurz vor dem aus. Aber durch einen
unerwarteten Ansturm von Jugendlichen und Kindern konnte der Verein
gerettet werden. 1994 wagten wir den Schritt in die Selbstständigkeit
und lösten uns von der DJK.
Unser schönster erfolg in den letzten Jahren.
Auch im musikalischen Bereich hat sich einiges
geändert. So gehören inzwischen bekannte "Ohrwürmer" ebenso wie südamerikanische
Rhythmen zum Repertoire. Zukunftsaussichten Im Jahr 2002 nahmen wir das erste
mal nach langer Zeit wieder einmal an einem Wettstreit, in Buldern, teil. Unter
der Leitung von Jörn Deicke errangen wir auf Anhieb den 3. Platz und den 1.
Platz bei der Dirigentenbewertung. Im Jahr 2008 konnten wir gleich zwei Erfolge,
unter der musikalischen Leitung von Jörn Deicke, bei Wertungsspielen erlangen.
Als erstes in Buldern wo wir eine 2. Platz und die Goldmedaille in der
Dirigentenbewertung feiern konnten und als zweites nahmen wir auch noch an einem
Wertungsspiel in Oberhausen teil und erlangten den 1. Platz.
2008 bis Heute
Im Mai 2008 feierten wir unser 80 Jähriges
Jubiläum, mit einem Freundschaftstreffen, einem wunderbaren Konzert und
ausverkauftem Haus. Nach dem Jubiläum nahm der Verein eine große instrumentale
und musikalische Umstellung vor an der bis Heute erfolgreich gearbeitet wird.
Im Jahr 2010 nahm der Verein,
unter der Leitung von Jörn Deicke an der Landesmeisterschaft der Spielleute in
NRW teil. Durch die hervorragende Leistung des Vereins, konnte die Qualifikation
zu Deutschen Meisterschaft und das Prädikat "Sehr gut" erlangt werden. In
der Gesamtwertung erlangte der Verein den 8. Platz von 21 teilnehmenden
Vereinen. Dies ist der größte Erfolg des Vereins seid mehr als 50 Jahren.
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